Strukturdaten

Wissenswertes über Steinau

Die Gemeinde Steinau liegt im Landkreis Cuxhaven und erstreckt sich über eine Fläche von 36,07 km². Sie umfasst die Gemeindeteile Altbachenbruch, Norderwesterseite, Süderwesterseite, Norderende, Glind, Lauentheil, Süderende und Höring. Der Gemeindeteil Lauentheil wurde nach der Adelsfamilie „Laue“ benannt, die hier im Mittelalter Grundbesitz hatte. Bei allen Gemeindeteilen handelt es sich um für diese Gegend typische Reihendörfer, wobei die Bauernhöfe immer an den wichtigsten Entwässerungskanälen (Wettern) entlang erbaut wurden.

Steinaus Einwohnerentwicklung ist in den vergangenen Jahren rückläufig. Im Jahr 1987 verzeichnete die Gemeinde noch etwa 1.000 Einwohner. Im Jahr 2011 waren es noch 889 Einwohner, was einem Einwohnerschwund von gut 10% in den vergangenen 25 Jahren entspricht.

Die erste urkundliche Erwähnung erfuhr Steinau 1370. Im Jahre 1533 erließ Herzog Magnus von Sachsen-Lauenburg eine Verordnung über die Anlage einer Wettern vom Süden Steinaus bis nach Ihlienworth. Damit sollte die ständige Überflutungsgefahr im Sietland etwas gemildert werden. 1570 wurde die Wettern durch Herzog Franz I. noch vertieft und verbreitert. In der Zeit nach 1650 nahm, neben der Landwirtschaft, die wirtschaftliche Bedeutung des Torfstichs am Ostrand des Ahlenmoors zu. Der getrocknete Torf wurde meist über die Aue und Medem nach Otterndorf geschifft, über kleinere Kanäle nach Bederkesa.

2017  Steinau Niedersachsen